Candida Glabrata

Pilzinfektionen loswerden

Candida Glabrata gehört zu der Gattung Candida, den Sprossenpilzen (Hefen). In früheren Zeiten wurde auch der Name Torulopsis glabrata verwendet. Betroffen sind vor allem Menschen, mit einem angegriffenen Immunsystem. Der Erreger kommt überwiegend in den Blutbahnen und im Urogenitaltrakt vor. Dieser ist ein Kontaminationskeim in Säften; auf diese Weise kann eine Ansteckung erfolgen. HIV-positive und alte Menschen sind besonders häufig an einer solchen Infektion betroffen, da sie ein abgeschwächtes Immunsystem haben. Der Pilz ist bei vielen Menschen auf den Schleimhäuten vorhanden, allerdings macht dieser nur dann Probleme, wenn der Körper aus dem Gleichgewicht gerät und das Immunsystem schwach ist.

Wie wird Candida Glabrata festgestellt?

Aus einer Stuhlprobe oder einem Rachenabstrich kann eine Kultur angelegt werden; dies erfolgt auf Sabouraud-Dextrose-Agar. Ein sogenanntes Pilz-Antibiogramm kann die Methode ergänzen. Die Kolonien sind cremefarben, weich und glänzen. Wenn im Blut der Wert IgA zu hoch ist, liefert das ein weiteres Indiz für eine Infektion mit Candida Glabrata. Anhand einer Urinkontrolle kann die Infektion ebenfalls vermutet werden, allerdings sind diese Tests nicht immer aussagekräftig und verlässlich hinsichtlich dieser Erkrankung.

Behandlungsmöglichkeiten bei Candida Glabrata

Die Hefen sind gegen viele Antibiotika mittlerweile resistent geworden. Das bedeutet, dass sie sich ihrer Umgebung angepasst und weiter entwickelt haben und somit mit einigen Medikamenten nicht mehr behandelbar sind. Das Medikament der Wahl ist derzeit das Miconazol. Es gibt weitere, sehr starke Medikamente, die allerdings nur unter größter Vorsicht angewendet werden dürfen, da die Behandlung bei Unverträglichkeit durch ihre schweren Nebenwirkungen sogar zum Tod führen kann.

Was man selbst tun kann

Der Besuch bei einem Heilpraktiker oder Homöopathen kann unterstützend wirken, um das Immunsystem zu stärken. Dies kann auch selbst erfolgen, denn wenn das Immunsystem wieder stark ist, kann es die Pilzinfektion besser „in Schach halten“ und eventuell bekämpfen. Viele Vitamine und Mineralstoffe sollten in der täglichen Nahrung vorhanden sein. Weiterhin kann die Supplementierung von einigen, wichtigen Substanzen, die für das Immunsystem wichtig sind, unterstützend gegen Candida Glabrata wirken.  Denkbar wäre hier die zusätzliche Einnahme der Vitamine C, D und E, aber auch von Selen und Zink und eventuell (bei vielen Menschen besteht ein Mangel) an Eisen. Wenn einiger dieser Substanzen im Körper Mangelware sind, so kann das Immunsystem nicht richtig arbeiten und hat zu wenig Kraft, um die überschüssigen Candida Glabrata zu vernichten.

Pilzinfektionen loswerden

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