Candida Behandlung

Die Behandlung einer Infektion mit Candida Hefepilzen sollte sich auf zwei Säulen stützen. Zunächst gilt es, die Symptome der akuten Entzündung zu lindern. Darüber hinaus sollte aber stets auch nach den tiefer liegenden Ursachen der Infektion gesucht werden. Da die Candidose zumeist im Zusammenhang mit einem geschwächten Immunsystem auftritt, verweist die Infektion als Symptom häufig auf weitere Erkrankungen. Die Suche nach den eigentlichen Ursachen der Pilzerkrankung erweist sich dabei in der Regel komplizierter als die Behandlung der lokalen Infektion.

In dem folgenden Video erhalten Sie Tipps, um Ihre Gesundheit zu verbessern und Ihre Candida-Infektion zu bekämpfen.

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Pilzmittel gegen Candida

Mit einem Antipilzmittel, einem sogenannten Antimykotikum, können die mit Candida befallenen Körperstellen gezielt behandelt werden. Für die unterschiedlichen Körperregionen stehen dabei jeweils verschiedene Mittel zur Auswahl, mit denen sich die Hefepilze abtöten lassen. Verbreitete Wirkstoffe bei der Behandlung sind Nystatin, Clotrimazol oder Naftifin. Sie sind in Cremes, Salben, Nagellacken oder Sprays enthalten, die direkt auf die betroffenen Körperpartien aufgetragen werden. In bestimmten Fällen kann auch die Einnahme von Tabletten erforderlich sein. Die Behandlung von Infektionen im Genitalbereich erfolgt zumeist mit Scheidenzäpfchen und Vaginalcremes.

Wie lange Sie das Antipilzmittel einnehmen müssen, hängt von der Art Ihrer Infektion ab. Genauere Informationen zur Anwendungsdauer und Dosierung finden Sie in der Packungsbeilage. Einige Cremes und Salben führen schon nach recht kurzer Zeit zu einer deutlichen Linderung der äußeren Symptome. Eine ausreichende Behandlungsdauer ist jedoch von erheblicher Bedeutung für den langfristigen Behandlungserfolg. Halten Sie daher unbedingt die empfohlene Anwendungsdauer ein und brechen Sie die Behandlung nicht frühzeitig ab. Auch wenn die Beschwerden bereits abgeklungen sind, können sich nach wie vor Erreger auf den betroffenen Körperstellen befinden. Wenn diese nicht vollständig abgetötet werden, kann es schnell zu einem Rückfall kommen.

Bei der Behandlung mit Cremes oder Salben sollten Sie sich nach jeder Anwendung umgehend gründlich die Hände waschen. So können Sie verhindern, dass Hefepilze, die von der entzündeten Hautpartie auf Ihre Finger gelangt sind, sich weiter ausbreiten und andere Körperstellen befallen.

In der Apotheke sind mittlerweile zahlreiche rezeptfreie Antipilzmittel erhältlich. Insbesondere im Kampf gegen den häufig auftretenden Vaginalpilz greifen viele Frauen auf frei verkäufliche Arzneimittel zurück. Eine Kombination aus Vaginalsalbe und Vaginaltabletten sorgt hier in den meisten Fällen für ein schnelles Abklingen der lästigen Symptome.

Möglich ist aber auch, dass für die Symptome kein Pilz, sondern eine andere Erkrankung verantwortlich ist. Beschwerden im Vaginalbereich können auch durch eine bakterielle Infektion ausgelöst werden. In diesem Fall ist die Einnahme von Antibiotika notwendig. Eine unbehandelte bakterielle Infektion kann im schlimmsten Fall zu Unfruchtbarkeit führen. Bei Schwangeren erhöht sie das Risiko für Frühgeburten.

Pilzinfektionen loswerden